Den freien Cashflow verstehen: Was ist das und wie berechnet man ihn?

#Cashflow
Jamie Smith|11min lesen |28 September 2023
Modell - Prognose - Plan
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freien Cashflow verstehen

Was ist der freie Cashflow (FCF)?

Der freie Cashflow (FCF) ist ein finanzielle Kennzahl Das beziffert den Betrag an Bargeld, den ein Unternehmen nach Berücksichtigung von Investitionen. Kapitalausgaben, oft als CapEx abgekürzt, umfassen Investitionen in langfristige Vermögenswerte wie Gebäude, Maschinen und Ausrüstung.

Einfacher ausgedrückt ist der freie Cashflow das Geld, das übrig bleibt, nachdem ein Unternehmen alle Rechnungen bezahlt und die notwendigen Investitionen für zukünftiges Wachstum getätigt hat. Er ist ein wichtiger Indikator für Investoren, Gläubiger und andere Stakeholder, da er die Fähigkeit des Unternehmens aufzeigt, Wert zu generieren und den Betrieb aufrechtzuerhalten.

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Warum ist der freie Cashflow wichtig?

Die Berechnung des freien Cashflows ist aus verschiedenen Gründen von entscheidender Bedeutung. Jeder dieser Gründe trägt zu einem differenzierteren Verständnis der finanziellen Gesundheit und langfristigen Rentabilität eines Unternehmens bei. Hier sind einige wichtige Gründe, warum der freie Cashflow wichtig ist:

  1. Vertrauen der Anleger: Ein positiver freier Cashflow kann das Vertrauen der Anleger stärken, da er auf ein finanziell stabiles Unternehmen hinweist, das überschüssiges Bargeld generieren kann. Dies macht die Aktie des Unternehmens für Anleger oft attraktiver.
  2. Geschäftswachstum: Unternehmen mit einem gesunden freien Cashflow verfügen über die finanzielle Flexibilität, in neue Projekte, Forschung und Entwicklung und andere Wachstumschancen zu investieren, ohne auf externe Finanzierung angewiesen zu sein.
  3. Schuldenrückzahlung: Ein starker freier Cashflow ermöglicht es einem Unternehmen, seine Schulden leichter zurückzuzahlen, wodurch sein finanzielles Risiko verringert und es für Gläubiger und Investoren attraktiver wird.
  4. Dividendenzahlungen: Unternehmen, die einen konstanten und wachsenden freien Cashflow generieren, zahlen mit größerer Wahrscheinlichkeit Dividenden an ihre Aktionäre und steigern so den Wert für die Aktionäre.
  5. Finanzplanung: Die Kenntnis des freien Cashflows kann Unternehmen bei ihrer Zukunftsplanung helfen, einschließlich der Kapitalzuweisung für verschiedene Projekte und mögliche Fusionen oder Übernahmen.
  6. Risikobewertung: Ein negativer oder sinkender freier Cashflow könnte ein Warnsignal für zugrunde liegende Probleme eines Unternehmens sein, wie z. B. sinkende Umsätze oder steigende Kosten, und bedarf weiterer Untersuchung.

Arten des freien Cashflows

Der freie Cashflow ist keine allgemeingültige Kennzahl. Je nachdem, was Sie verstehen oder analysieren möchten, gibt es verschiedene Arten von freiem Cashflow:

  1. Freier Cashflow des Unternehmens (FCFF): Dies ist der Bargeldbetrag, der allen Kapitalgebern zur Verfügung steht, einschließlich der Gläubiger und der Eigenkapitalgeber. Er wird vor Zinszahlungen berechnet und wird häufig in Bewertungsmodellen wie der Discounted Cash Flow (DCF)-Analyse verwendet.
  2. Freier Cashflow zum Eigenkapital (FCFE): Dies ist der Bargeldbetrag, der ausschließlich den Anteilseignern (Aktionären) zur Verfügung steht, nachdem alle Ausgaben, einschließlich der Schuldentilgung, getätigt wurden. Er wird häufig verwendet, um die Fähigkeit eines Unternehmens zu beurteilen, Dividenden auszuschütten oder Aktien zurückzukaufen.
  3. Gehebelter freier Cashflow: Diese Version des freien Cashflows berücksichtigt Zinszahlungen auf Schulden und ist daher besonders nützlich bei Leveraged Buyouts oder bei der Bewertung von Unternehmen mit erheblicher Schuldenlast.
  4. Freier Cashflow ohne Hebel: Dies ist der freie Cashflow, berechnet vor Zinszahlungen und wird häufig in der Unternehmensfinanzierung und -bewertung verwendet.

Jede Art von freiem Cashflow dient einem bestimmten Zweck und ist für unterschiedliche Arten von Finanzanalysen nützlich. Durch das Verständnis dieser Arten können Unternehmen und Investoren fundiertere Entscheidungen treffen.

So berechnen Sie den freien Cashflow

Die Berechnung des freien Cashflows ist ein unkomplizierter Vorgang, erfordert jedoch Zugriff auf bestimmte Finanzberichte, insbesondere die Kapitalflussrechnung und manchmal die Gewinn- und Verlustrechnung. Die am häufigsten verwendete Formel zur Berechnung des freien Cashflows lautet:

Freier Cashflow (FCF) = Operativer Cashflow (OCF) − Investitionsausgaben (CapEx)

Free-Cash-Flow-FCF-Formel

Hier ist eine Aufschlüsselung der Formelkomponenten:

  1. Operativer Cashflow (OCF): Dies ist der aus dem Kerngeschäft generierte Cashflow. Diese Information finden Sie in der Kapitalflussrechnung des Unternehmens.
  2. Investitionsausgaben (CapEx): Dies sind die Investitionen in langfristige Vermögenswerte wie Maschinen, Gebäude und Ausrüstung. Diese Informationen sind normalerweise auch in der Kapitalflussrechnung verfügbar.

Um den freien Cashflow zu erhalten, müssen Sie lediglich die Investitionsausgaben vom operativen Cashflow abziehen.

Beispiel zur Berechnung des freien Cashflows

Um zu veranschaulichen, wie der freie Cashflow berechnet wird, betrachten wir ein hypothetisches Beispiel:

Finanzdaten von Unternehmen A

  • Operativer Cashflow: 100,000 USD
  • Kapitalausgaben: 20,000 USD

Mithilfe der Formel berechnen wir den freien Cashflow wie folgt:

Freier Cashflow (FCF) = 100,000 USD (operativer Cashflow) – 20,000 USD (Investitionsausgaben) = 80,000 USD

In diesem Beispiel hat Unternehmen A einen freien Cashflow von 80,000 USD. Das bedeutet, dass Unternehmen A nach Berücksichtigung der Betriebskosten und langfristigen Investitionen 80,000 USD an Bargeld zur Verfügung hat. Dieses Bargeld kann für verschiedene Zwecke verwendet werden, beispielsweise zur Reinvestition in das Unternehmen, zur Tilgung von Schulden oder zur Ausschüttung von Dividenden an die Aktionäre.

Wenn man weiß, wie man den freien Cashflow berechnet und interpretiert, kann man wertvolle Einblicke in die finanzielle Gesundheit eines Unternehmens gewinnen und sowohl Unternehmen als auch Investoren dabei helfen, fundiertere Entscheidungen zu treffen.

Operativer Cashflow vs. freier Cashflow

Operativer cashflow (OCF) und Free Cash Flow (FCF) sind beides wichtige Kennzahlen zur Beurteilung der finanziellen Leistungsfähigkeit eines Unternehmens, sie dienen jedoch unterschiedlichen Zwecken und werden unterschiedlich berechnet.

Was ist der operative Cashflow?

Der operative Cashflow ist der aus dem Kerngeschäft eines Unternehmens generierte Cashflow. Dazu gehören die Umsatzerlöse abzüglich der Betriebskosten wie Löhne, Miete und Nebenkosten. OCF berücksichtigt keine langfristigen Investitionen oder Kapitalausgaben.

Wie sie sich unterscheiden

  1. Geltungsbereich: Der operative Cashflow konzentriert sich ausschließlich auf den operativen Aspekt eines Unternehmens, wie Umsatz und laufende Ausgaben. Der freie Cashflow geht jedoch einen Schritt weiter und umfasst auch Investitionsausgaben, wodurch ein umfassenderer Überblick über die finanzielle Gesundheit eines Unternehmens gegeben ist.
  2. Anwendungsfälle: OCF wird häufig verwendet, um die Effizienz der Geschäftstätigkeit eines Unternehmens zu beurteilen, während FCF zur Bewertung der allgemeinen finanziellen Stabilität eines Unternehmens und seiner Fähigkeit zur Generierung von Aktionärswert dient.
  3. Berechnung: OCF ist eine Komponente bei der Berechnung des FCF. Die Formel für den freien Cashflow lautet normalerweise:

Freier Cashflow (FCF) = Operativer Cashflow (OCF) − Investitionsausgaben (CapEx)

Vorteile des freien Cashflows

Der freie Cashflow (FCF) bietet als Finanzkennzahl mehrere Vorteile und ist daher sowohl für Unternehmen als auch für Investoren ein wertvolles Instrument. Hier sind einige der wichtigsten Vorteile:

  1. Einfache Bedienung: Die FCF-Formel ist unkompliziert und daher leicht zu berechnen und zu verstehen.
  2. Vielseitigkeit: FCF wird in verschiedenen Finanzanalysen verwendet, von der Beurteilung der Gesundheit eines Unternehmens bis zu seiner Bewertung durch Methoden wie Discounted Cash Flow Das DCF-Signal wird vom Computer ausgegeben.
  3. Investorenappell: Ein starker FCF ist für Investoren oft attraktiv, da er die Fähigkeit eines Unternehmens anzeigt, Wert für die Aktionäre zu schaffen.
  4. Strategische Planung: Unternehmen können FCF für eine bessere Kapitalallokation nutzen, sei es für Reinvestitionen, Schuldentilgung oder Aktionärsrenditen.
  5. Risikobewertung: Ein positiver oder wachsender FCF wird im Allgemeinen als Zeichen eines geringeren finanziellen Risikos angesehen, was das Unternehmen für Gläubiger und Investoren gleichermaßen attraktiver macht.

Einschränkungen des freien Cashflows

Obwohl FCF eine wertvolle Messgröße ist, gibt es auch hier Einschränkungen:

  1. Kurzfristiger Fokus: FCF ist eine Momentaufnahme der Liquidität eines Unternehmens zu einem bestimmten Zeitpunkt und spiegelt nicht unbedingt dessen langfristige finanzielle Gesundheit wider.
  2. Investitionen: Vom FCF werden die Kapitalausgaben abgezogen, die für das Wachstum notwendig sind, aber von Jahr zu Jahr erheblich schwanken können, was den FCF-Wert möglicherweise verfälscht.
  3. Sachposten: Der FCF berücksichtigt keine nicht-liquiditätswirksamen Aufwendungen wie Abschreibungen und Amortisierungen, die sich auf die tatsächliche Finanzlage eines Unternehmens auswirken könnten.
  4. Externe Faktoren: Der FCF kann durch externe Bedingungen wie Marktvolatilität oder Konjunkturabschwünge beeinflusst werden, die außerhalb der Kontrolle des Unternehmens liegen.
  5. Manipulation: Wie jede Finanzkennzahl kann der FCF durch Buchhaltungspraktiken manipuliert werden. Daher ist es für eine umfassende Analyse unerlässlich, andere Kennzahlen zu berücksichtigen.

Definition des freien Cashflows

Wie Brixx Ihnen helfen kann

Brixx ist ein Tool zur Finanzprognose wurde entwickelt, um komplexe Finanzkennzahlen wie den freien Cashflow zu vereinfachen. So kann Brixx ein wertvolles Tool für Ihr Finanzmanagement sein:

  1. Automatisierte Berechnungen: Brixx berechnet Ihren freien Cashflow automatisch auf Grundlage Ihrer Finanzdaten. So sparen Sie Zeit und reduzieren das Fehlerrisiko.
  2. Szenarioplanung: Mit der Software können Sie verschiedene Finanzszenarien erstellen, um zu sehen, wie sich verschiedene Geschäftsentscheidungen auf Ihren freien Cashflow auswirken könnten.
  3. Forecasting: Nutzen Sie Leistungsdaten der Vergangenheit, um genaue Prognosen Ihres zukünftigen freien Cashflows zu erstellen und so fundierte strategische Entscheidungen zu treffen.
  4. Reporting: Brixx bietet anpassbare Berichtsfunktionen, mit denen Sie detaillierte Berichte zum freien Cashflow erstellen können, die Sie mit Stakeholdern teilen können.
  5. Benutzerfreundliche Oberfläche: Die Plattform ist intuitiv gestaltet, sodass auch Personen ohne Finanzhintergrund den freien Cashflow ihres Unternehmens leicht verstehen können.

Durch die Nutzung der Funktionen von Brixx können Sie Ihre Finanzkennzahlen besser verstehen, datengesteuerte Entscheidungen treffen und Ihr Unternehmen letztendlich in Richtung größerer finanzieller Stabilität und Wachstum führen.

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